Trotz hochsommerlicher Temperaturen durften wir beim 173. Künstlerinnen Business Frühstück am 11. August 2026 26 Teilnehmer*innen aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich begrüßen – darunter sechs neue Gesichter. Besonders gefreut hat uns, dass zwei Teilnehmer*innen über unsere Reels auf das KBF aufmerksam geworden sind!
Wir beschäftigten uns beim Plaudermeeting mit der Frage, wie Kooperationen zwischen Kunst und Wirtschaft gelingen können. Welche Anknüpfungspunkte gibt es für Sponsoring, Auftragsarbeiten oder CSR-Partnerschaften? Wie lassen sich künstlerische Projekte so präsentieren, dass ihr Mehrwert für Unternehmen sichtbar wird?
In vier Gruppen wurde intensiv gebrainstormt, diskutiert und nach konkreten Schnittstellen zur Wirtschaft gesucht. Monika Medek führte eloquent und heute auch etwas strenger durch die Vorstellungsrunde – damit möglichst viel Zeit für den gemeinsamen Austausch blieb. Dennoch war sie, wie so oft, viel zu schnell vorbei!
Alle vier Gruppen kamen unabhängig voneinander zum selben Ergebnis: Der persönliche Kontakt ist der entscheidende Gamechanger, wenn Kooperationen zwischen Kunst und Wirtschaft entstehen sollen. Erfolgreiche Partnerschaften beginnen meist dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Interesse füreinander entwickeln und Vertrauen aufbauen. Für Kulturschaffende bedeutet das, die eigene Botschaft breiter zu streuen, neue Kontakte zu knüpfen und bewusst über die gewohnten Grenzen der eigenen Kunstform oder Szene hinauszudenken. Wer neue Verbindungen schafft und unerwartete Anknüpfungspunkte erkennt, eröffnet auch neue Möglichkeiten für Kooperationen.
Besonders schön ist es, von neuen Kontakten und Erfolgen zu erfahren, die durch die KBFs entstanden sind. Genau dafür gibt es dieses Netzwerk: um Menschen zusammenzubringen, Ideen weiterzuentwickeln und neue Kooperationen möglich zu machen.
Vielen Dank an alle Teilnehmer*innen für den regen Austausch und an Silvia Eitler für die wunderbaren Fotos, durch die uns dieser Morgen in Erinnerung bleibt. Auf unserem Gruppenfoto fehlt übrigens ein Teilnehmer, der erst etwas später zu uns gestoßen ist – tatsächlich waren wir also 26!
Am Dienstag, 21. Juli 2026 – an unserem ersten Sommer-Plaudertermin – fand das 172. Künstler*innen Business Frühstück im schönen Hotel Zeitgeist Vienna zur gewohnten frühen Stunde statt. Wir freuen uns, dass 21 Teilnehmer*innen dabei waren, davon vier „Neue“, die teils über Mundpropaganda und auch über Internetrecherche zu uns gefunden haben, sowie Kulturschaffende aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Ukraine.
Die sommerlichen Plaudermeetings eignen sich hervorragend, um Themen aufzugreifen, die für Kulturschaffende relevant sind. Heute war es: „Wo liegt der (kommerzielle) Nutzen meiner Kunst? In welchem Bereichen könnte ich noch tätig sein? Wie könnte ich auch in der Wirtschaft andocken? Und wie kann ich aus der Box heraus denken?“
Wie immer war die Zeit zum Diskutieren viel zu kurz, aber wir freuen uns schon auf den Folgetermin in drei Wochen. Das darauf folgende Netzwerken hat heute bis nach 11:00 Uhr stattgefunden, weil so viel Gesprächsbedarf war. (So soll es sein!!!)
Souverän und charmant durch die Früh geführt hat Andreas!
Die hörens- und sehenswerte Keynote am Austrians Composer Day 2026 (ACOM) von Musikproduzenten, Vorstandsmitglied der AKM und „Erfolgreicher Musiker“ Emanuel Treu an der MDW – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Vom Werk zum Wert – Wie du dein finanzielles Potenzial maximierst
Ein guter Song ist Kunst. Ein klug genutzter Song ist Einkommen. Emanuel Treu – Preisträger des Amadeus Awards „Songwriter of the Year“ – zeigt in seiner Keynote, wie Urheber*innen das wirtschaftliche Potenzial ihrer Werke voll ausschöpfen. Basierend auf seinem Buch „Songwriting Cashflow“ präsentiert er 7 konkrete Schritte zur Steigerung der Wertschöpfung – praxisnah und mit klarem Bekenntnis zum Wert des Urheberrechts. Impulsvortrag: Emanuel Treu (Produzent, Komponist, Vorstandsmitglied AKM)
Bereits während ihrer Ausbildung durch Herwig Zens geprägt, widmet sich Alexandra Zeillinger neben ihrem Brotberuf ganz der bildenden Kunst. Unter dem Namen DisegniSandra kreiert sie 3D-Collagen aus Aquarell, Acryl, Bleistift und Fotografie. Inhaltlich setzt sie sich intensiv mit gesellschaftspolitischen Fragen sowie der Fragilität von Umwelt und Zeit auseinander. Ihr Portfolio umfasst zudem interdisziplinäre Kooperationen. Zeillinger ist Mitglied der BVBK, des Salzburger Kunstvereins, der Artfactory-Graz und von animesenza voce.
Fotocredit: Claudia Ziegler / sixthsenses.at
Unter dem Label DisegniSandra erschafft die Wiener Künstlerin Alexandra Zeillinger faszinierende 3D-Collagen und haptische Assemblagen. Ihre Werke entstehen in einem zeitaufwändigen Verfahren, bei dem feine Zeichnungen Schicht für Schicht händisch appliziert werden, bis eine plastische Tiefenwirkung von bis zu 10 mm spürbar wird. Inhaltlich setzt sie sich intensiv mit gesellschaftspolitischen Fragen und der Fragilität von Umwelt und Zeit auseinander. Vom 09.07. bis 04.08.2026 zeigt sie ihre Arbeiten in der Solo-Ausstellung „Zwischen:Schichten. Vom Interstitium im Raum“ in der Galerie Kunstrausch der BVBK beim Hengl-Haselbrunner Iglaseegasse 10, 1190 Wien. Vernissage am 09. Juli um 18:00 Uhr, Laudatio von Clemens Keiffenheim (ClemK).
170. KBF, Vortrag Harald Reiweger, Tag8 Reality Quests
Mit zwei Nachzüglerinnen zu dreizehnt fand am Dienstag, 9. Juni 2026 das 170. Künstler*innen Business Frühstück im Hotel Zeitgeist Vienna im Sonnwendviertel statt.
Die Teilnehmer*innen kamen aus Südtirol, Niederösterreich und Wien – Dank der Nähe zum Hauptbahnhof keine Zauberei!
Silvia Eitler leitete das KBF wie gewohnt souverän und sympatisch und Harald Reiweger gab spannende Einblicke in Live Alternate Reality Quests – als Geschäftsführer von Tag8 erklärte er, wie immersives Stationentheater als personalisiertes Erlebnis funktioniert!
Ein paar Informationshappen erscheinen in Kürze in unseren Reels! … Aber live ist live… Merkt euch gleich den 30. Juni als nächsten Termin vor!