Auch 2027 bietet das Künstler*innen Business Frühstück wieder ein vielfältiges Programm rund um Kunst, Kultur, Karriere und Kreativwirtschaft. Wir freuen uns auf spannende Persönlichkeiten, praxisnahe Impulse und anregenden Austausch im Hotel Zeitgeist Vienna.
12.01.2027 – Mia Zabelka: Komponistin sein – Kunst, Karriere, Positionierung Die international tätige Komponistin und Klangkünstlerin gibt Einblicke in ihren Karriereweg und zeigt, wie sich Komponist*innen erfolgreich positionieren können.
02.02.2027 – Eva-Maria Bauer, MA: ÖMR & Musikfabrik NÖ Die Präsidentin des Österreichischen Musikrats beleuchtet aktuelle kulturpolitische und musikwirtschaftliche Entwicklungen und stellt zeitgenössische Musikförderung in Niederösterreich vor.
23.02.2027 – Mag. Wolfgang Renzl: Verteilungsgerechtigkeit – Benchmarks zur Abgeltung von geistigem Eigentum Der Rechtsanwalt erläutert, wie Kunstschaffende fair an der Nutzung ihrer Werke beteiligt werden können und welche neuen Fragen Künstliche Intelligenz dabei aufwirft.
16.03.2027 – Raphael Miro Holzer: TAnzTAge Wien – Sichtbare Kreise Der Choreograf und Kurator zeigt, wie aus künstlerischen Beziehungen nachhaltige Ökosysteme für Produktion, Ausbildung und internationale Zusammenarbeit entstehen.
06.04.2027 – Michael T. Weilguny: Der Preis der Kunst – Gagen kalkulieren und erfolgreich verhandeln Der Vertriebsprofi vermittelt, wie Künstler*innen ihre Honorare realistisch kalkulieren, ihren Wert überzeugend kommunizieren und professionell verhandeln können.
27.04.2027 – Martin Schlögl: Musikvermittlung als künstlerische Praxis Der Community Artist gibt Einblicke in ein Berufsfeld, das Musik, gesellschaftliche Teilhabe und menschliche Begegnung miteinander verbindet.
18.05.2027 – Irene Egger: Das Österreichische Volksliedwerk – Volksmusik im Kontext zeitgenössischen Musikschaffens Die Geschäftsleiterin zeigt anhand ausgewählter Projekte, wie musikalische Traditionen bewahrt, neu interpretiert und für kommende Generationen zugänglich gemacht werden.
08.06.2027 – KommR. Hans Ecker: Von der Kunst zum Einkommen – Rechte, Honorare, Netzwerke Der Präsident des VOET beleuchtet, warum faire Honorare, klare Rechte und starke Netzwerke die Grundlage einer nachhaltigen künstlerischen Existenz bilden.
29.06.2027 – Mag. Andreas Huber: Sehen und gesehen und gebucht werden Der PR-Fachmann erklärt, wie professionelle Pressearbeit Sichtbarkeit, Reputation und neue Auftrittsmöglichkeiten für Künstler*innen schaffen kann.
20.07.2027 – Plaudermeeting: Community statt Publikum Gemeinsam diskutieren wir, wie Künstler*innen langfristige Beziehungen aufbauen und aus ihrem Publikum eine aktive, unterstützende Gemeinschaft entwickeln können.
10.08.2027 – Plaudermeeting: Die Portfolio-Karriere Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder und Einkommensquellen zu einem nachhaltigen künstlerischen Berufsleben verbinden lassen.
31.08.2027 – Plaudermeeting: Zukunft Künstler*in Wir werfen einen gemeinsamen Blick auf neue Technologien, Künstliche Intelligenz und jene Fähigkeiten, die für Künstler*innen künftig an Bedeutung gewinnen werden.
21.09.2027 – Mag. Elisabeth Monamy: Mut zur Nische – Warum Einzigartigkeit der wichtigste Erfolgsfaktor für Kreative ist Die Ernährungsarchäologin und Unternehmerin zeigt, wie sich aus einer außergewöhnlichen Spezialisierung ein authentisches und vielseitiges Geschäftsmodell entwickeln lässt.
12.10.2027 – Marion Rossmann: Internationale Casting-Praxis Die Castingdirektorin gibt Einblicke in nationale und internationale Auswahlverfahren und verrät, worauf es bei einer überzeugenden Vorbereitung ankommt.
02.11.2027 – Mag. Florian Müller: Bewegte Bilder für eure Projekte Der COO und Kommunikationsleiter von OKTO TV zeigt, wie Künstler*innen Videos und Reels professionell einsetzen und mit ihren Projekten den Weg in klassische Medien finden können.
23.11.2027 – Sabine Reiter: Musikstrategie Österreich – Was bringt sie der Musikszene? Die Geschäftsführerin von mica – music austria analysiert, welche konkreten Chancen die Musikstrategie des Bundes eröffnet und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht.
14.12.2027 – Plaudermeeting: Weihnachten Zum Jahresabschluss blicken wir gemeinsam auf das vergangene KBF-Jahr zurück und sammeln bei einer SWOT-Analyse Anregungen und Ideen für die Zukunft.
Am Dienstag, 1. September 2026 in der Früh freuten wir uns über 17 Teilnehmer*innen plus einen Hund beim 174. Künstler*innen Business Frühstück!
Mit vier neuen Gesichtern und – dank der verkehrsgünstigen Lage unseres Stammhauses, dem Hotel Zeitgeist Vienna, nur fünf Minuten vom Hauptbahnhof entfernt – Besucher*innen aus der Steiermark, Niederösterreich und Wien war es ein besonders schöner Morgen.
Den Impulsvortrag hielt Literaturagent Mag. Günther Wildner und gab spannende Einblicke in die Realität des österreichischen Buchmarkts. Seine zentrale Botschaft: Ein gutes Buch allein reicht längst nicht aus.
Der Buchmarkt ist eine Entertainment-Branche, in der Aufmerksamkeit und Vermarktbarkeit entscheidend sind. Die Literaturagentur Wildner fungiert als Brückenbauer zwischen Autor*innen und Verlagen. Manuskripte werden dabei nicht nur mit dem Auge des Lesers beurteilt, sondern auch unter der Frage: Wird sich dieses Buch verkaufen?
Genre, Thema, Trends und auch die Biografie der Autor*innen können eine Rolle spielen. Wichtig sind daher ein professioneller Pitch, ein gutes Exposé und eine aussagekräftige Leseprobe. Die Auswahl ist hart: Nur rund ein Prozent der eingereichten Manuskripte schafft es in die weitere Vermittlung an Verlage.
Ist ein Buch erschienen, beginnt die nächste Herausforderung: Sichtbarkeit. Bestsellerlisten und redaktionelle Medienpräsenz können entscheidend sein, um Bücher zu ihren Leser*innen zu bringen. Autor*innenkarrieren aufzubauen bedeutet daher auch Medienarbeit.
Die finanzielle Realität ist ernüchternd: Autor*innen erhalten meist rund zehn Prozent, während Handel und Vertrieb einen erheblichen Anteil des Buchpreises beanspruchen. Auch Verlage tragen hohe Kosten und das wirtschaftliche Risiko. Gleichzeitig werden seit der Covid-Pandemie viele Lesungen gar nicht mehr honoriert.
DANKE: Mag. Wildner brachte einen großen Stapel Bücher mit, die begeistert unter den Teilnehmer*innen verteilt wurden. Wir freuen uns auf viele Lesestunden!
Silvia Eitler führte gewohnt souverän und sympathisch durch den Morgen.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen durften wir beim 173. Künstlerinnen Business Frühstück am 11. August 2026 26 Teilnehmer*innen aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich begrüßen – darunter sechs neue Gesichter. Besonders gefreut hat uns, dass zwei Teilnehmer*innen über unsere Reels auf das KBF aufmerksam geworden sind!
Wir beschäftigten uns beim Plaudermeeting mit der Frage, wie Kooperationen zwischen Kunst und Wirtschaft gelingen können. Welche Anknüpfungspunkte gibt es für Sponsoring, Auftragsarbeiten oder CSR-Partnerschaften? Wie lassen sich künstlerische Projekte so präsentieren, dass ihr Mehrwert für Unternehmen sichtbar wird?
In vier Gruppen wurde intensiv gebrainstormt, diskutiert und nach konkreten Schnittstellen zur Wirtschaft gesucht. Monika Medek führte eloquent und heute auch etwas strenger durch die Vorstellungsrunde – damit möglichst viel Zeit für den gemeinsamen Austausch blieb. Dennoch war sie, wie so oft, viel zu schnell vorbei!
Alle vier Gruppen kamen unabhängig voneinander zum selben Ergebnis: Der persönliche Kontakt ist der entscheidende Gamechanger, wenn Kooperationen zwischen Kunst und Wirtschaft entstehen sollen. Erfolgreiche Partnerschaften beginnen meist dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Interesse füreinander entwickeln und Vertrauen aufbauen. Für Kulturschaffende bedeutet das, die eigene Botschaft breiter zu streuen, neue Kontakte zu knüpfen und bewusst über die gewohnten Grenzen der eigenen Kunstform oder Szene hinauszudenken. Wer neue Verbindungen schafft und unerwartete Anknüpfungspunkte erkennt, eröffnet auch neue Möglichkeiten für Kooperationen.
Besonders schön ist es, von neuen Kontakten und Erfolgen zu erfahren, die durch die KBFs entstanden sind. Genau dafür gibt es dieses Netzwerk: um Menschen zusammenzubringen, Ideen weiterzuentwickeln und neue Kooperationen möglich zu machen.
Vielen Dank an alle Teilnehmer*innen für den regen Austausch und an Silvia Eitler für die wunderbaren Fotos, durch die uns dieser Morgen in Erinnerung bleibt. Auf unserem Gruppenfoto fehlt übrigens ein Teilnehmer, der erst etwas später zu uns gestoßen ist – tatsächlich waren wir also 26!
Am Dienstag, 21. Juli 2026 – an unserem ersten Sommer-Plaudertermin – fand das 172. Künstler*innen Business Frühstück im schönen Hotel Zeitgeist Vienna zur gewohnten frühen Stunde statt. Wir freuen uns, dass 21 Teilnehmer*innen dabei waren, davon vier „Neue“, die teils über Mundpropaganda und auch über Internetrecherche zu uns gefunden haben, sowie Kulturschaffende aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Ukraine.
Die sommerlichen Plaudermeetings eignen sich hervorragend, um Themen aufzugreifen, die für Kulturschaffende relevant sind. Heute war es: „Wo liegt der (kommerzielle) Nutzen meiner Kunst? In welchem Bereichen könnte ich noch tätig sein? Wie könnte ich auch in der Wirtschaft andocken? Und wie kann ich aus der Box heraus denken?“
Wie immer war die Zeit zum Diskutieren viel zu kurz, aber wir freuen uns schon auf den Folgetermin in drei Wochen. Das darauf folgende Netzwerken hat heute bis nach 11:00 Uhr stattgefunden, weil so viel Gesprächsbedarf war. (So soll es sein!!!)
Souverän und charmant durch die Früh geführt hat Andreas!
Bereits während ihrer Ausbildung durch Herwig Zens geprägt, widmet sich Alexandra Zeillinger neben ihrem Brotberuf ganz der bildenden Kunst. Unter dem Namen DisegniSandra kreiert sie 3D-Collagen aus Aquarell, Acryl, Bleistift und Fotografie. Inhaltlich setzt sie sich intensiv mit gesellschaftspolitischen Fragen sowie der Fragilität von Umwelt und Zeit auseinander. Ihr Portfolio umfasst zudem interdisziplinäre Kooperationen. Zeillinger ist Mitglied der BVBK, des Salzburger Kunstvereins, der Artfactory-Graz und von animesenza voce.
Fotocredit: Claudia Ziegler / sixthsenses.at
Unter dem Label DisegniSandra erschafft die Wiener Künstlerin Alexandra Zeillinger faszinierende 3D-Collagen und haptische Assemblagen. Ihre Werke entstehen in einem zeitaufwändigen Verfahren, bei dem feine Zeichnungen Schicht für Schicht händisch appliziert werden, bis eine plastische Tiefenwirkung von bis zu 10 mm spürbar wird. Inhaltlich setzt sie sich intensiv mit gesellschaftspolitischen Fragen und der Fragilität von Umwelt und Zeit auseinander. Vom 09.07. bis 04.08.2026 zeigt sie ihre Arbeiten in der Solo-Ausstellung „Zwischen:Schichten. Vom Interstitium im Raum“ in der Galerie Kunstrausch der BVBK beim Hengl-Haselbrunner Iglaseegasse 10, 1190 Wien. Vernissage am 09. Juli um 18:00 Uhr, Laudatio von Clemens Keiffenheim (ClemK).