Der Österreichische Musikrat ist der Dachverband der Interessensvertretungen für Musik in Österreich. Er vertritt rund 380.000 Musikschaffende im Amateur- und Profibereich und lobbyiert für deren Interessen in den Bereichen musikalische Bildung, Musikwirtschaft, soziale Absicherung und kulturelle Vielfalt.
Unser Verein Künstler Business Frühstück ist zum Mitglied des ÖMR geworden, um unsere Mitgliedern noch besser mit Vernetzung und Know-How unterstützen zu können.
Betreffend die bessere, öffentliche Sichtbarmachung der hervorragenden österreichischen Jazz/improvisierte Musik/Global Music – Szene gibt es rund um den „Österreichischen Jazzpreis 2025“ einige wesentliche Neuerungen:
Austrian Jazz & Global Music Library
Alle Musikschaffenden in diesem Feld sind eingeladen, ihre seit 1. 1. 2022 veröffentlichten Werke (Tonträger, Video- und Audiofiles etc.) in diese klingende Bibliothek einzutragen. Die Library bildet die Grundlage für Promo-Aktivitäten des mica und des Österreichischen Musikrats bei internationalen Messen und medialen Plattformen. „Global Music“ (globe/all) wird als zusammenfassender Begriff für alle Regionen der Erde verstanden sofern sie in Österreich musikalisch präsent sind. „Improvisierte Musik“ ist nicht an ein Jazzidiom gebunden.
Der Schritt dazu ist sehr einfach:
Für Neueinsteiger*innen – www.jazzpreis.at aufrufen und unter „Artists Upload“ Bandname, Foto, Text und Links sowie Angaben zur Kontaktperson hochladen.
Falls ein Projekt bereits eingetragen wurde: Korrekturen und Ergänzungen sind jederzeit möglich.
Teilnahme am Österreichischen Jazzpreis 2025
Über die Eintragung in die Library hinaus sind alle Musiker*innen, die im Beobachtungszeitraum 26. August 2024 bis 25. August 2025 eine Veröffentlichung herausgebracht haben, eingeladen, sich für eine oder mehrere Preiskategorien zu bewerben: Newcomer 2025, Album 2025, Live Act 2025. Einreichfrist: 25. August 2025
Mit der Einreichung ist automatisch eine Mitgliedschaft in der „Academy“ verbunden, die aus allen Einreichungen pro Kategorie eine engere Auswahl trifft: jedes Academy Mitglied kann aus allen Einreichungen pro Kategorie 5 Acts auswählen, ein Act davon kann ein selbst eingereichtes Projekt sein.
Die jeweils 10 meistgewählten Acts gelten als nominiert.
Eine 7-köpfige Jury, der die Gewinner*innen 2024 angehören, trifft dann die Letztentscheidung über die Vergabe der Geldpreise und Folgekonzerte (siehe Website)
Die Gewinner*innen präsentieren sich im Rahmen einer feierlichen Gala am 26. November im Casinosaal in Velden am Wörthersee. Der Event wird um 17 Uhr mit einem Empfang beginnen und ab 19:00 von Ö1 live übertragen werden.
Im Mai fand im Stella-Theater ein stimmungsvoller Vernetzungsabend statt, bei dem auch das Künstler*innen Business Frühstück vorgestellt wurde!
Bei dem stimmungsvollen Netzwerkabend sprach VOET-Präsident KommR. Hans Ecker, AKM-Vize-Präsident Dr. Paul Hertel, hervorragend performt wurde von Tünde Jakab, Fanny und Hans Ecker. Maria Gasselsberger filmte für Social Media, Top-Netzwerker Reinhard Gabriel und Louis Austen waren wie viele andere unter den Gästen. Monika Medek war für das KBF dabei!
Mit 15 engagierten Teilnehmer*innen aus Wien, Niederösterreich und der Steiermark war unser Plaudermeeting mit Workshop nicht nur wie immer interdisziplinär, sondern auch wieder bundesländerübergreifend. Zwei Gäste waren zum ersten Mal dabei, und eine neue Teilnehmerin fand dank unserer Reels-Kampagne zu uns – Social Media wirkt! 📲✨
Monika Medek führte als Moderatorin und Workshopleiterin durch das Thema: „Sichtbar sein, sichtbar bleiben – Strategien für mehr Präsenz im Kulturbereich“
In 6 Gruppen wurden Erfahrungen, Strategien und offene Fragen gesammelt und danach intensiv diskutiert. Die Inputs der Teilnehmenden lieferten jede Menge Stoff zum Weiterdenken – und klare Learnings:
🧩 Sichtbarkeit entsteht durch kluge Netzwerkpflege 🤝 Kooperationspartner*innen erweitern den Wirkungskreis 📣 Kommunikation muss laut, klar und gleichzeitig angenehm sein 🎯 Die Zielgruppe sollte klar definiert sein 📬 Social Media, SEO, Newsletter, PR, Flyern, Reels, Kulturkreise, Netzwerke & persönliche Kontakte – alles sind Werkzeuge, aber der persönliche Kontakt bleibt der wichtigste! 📌 Markenbildung ist essenziell, ebenso wie verlässliches Arbeiten und das Dranbleiben an den eigenen Themen
💡 Conclusio des Morgens: 👉 „Aufmerksamkeit ist die neue Währung!“ 💥
Das Hotel Zeitgeist Vienna bot wie immer perfektes Frühstück inmitten einer lebendigen Ferienatmosphäre – und unser Seminarraum wurde erneut zu einem Ort des konzentrierten Austauschs. 🌟
Wie immer begann nach dem moderierten Teil das offene Netzwerken, das dieses mal besonders intensiv in großen Gruppen bis 11.00 Uhr fortgesetzt wurde – mit neuen Business-Ideen und Kooperationsfindungen.
… titelt die im Mai 2024 veröffentlichte Studie zur Wertschöpfung der Musikwirtschaft in Österreich. Die Österreichische Musikwirtschaft ist bezogen auf ihre Wertschöpfung die drittgrößte Branche in Österreich. Mit einer Wertschöpfung von 7,5 Milliarden Euro jährlich (2,8 % des BIP) und rund 117.000 Arbeitsplätzen, die direkt oder indirekt von der Branche abhängen, leistet sie einen wesentlichen Beitrag zu Beschäftigung, Wachstum und Innovation in Österreich. Um ihr volles Potential auszuschöpfen und den Musikproduktionsstandort abzusichern, sind bessere ökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen allerdings alternativlos.
Um selbst auch mitzuhelfen, die Inhalte dieser wichtigen Studie sichtbarer zu machen, haben wir eine gezielte Informationskampagne zu den Inhalten aus dieser Studie für unsere Social-Media-Kanäle gestartet:
Seit einigen Wochen veröffentlichen wir regelmäßig Beiträge – immer dienstags, donnerstags und samstags – um die zentralen Inhalte der Studie in leicht verständlichen Häppchen zu präsentieren. Diese Kampagne ist langfristig angelegt und wird über mehrere Monate hinweg fortgeführt – auch über den Sommer –, um die Fakten nachhaltig ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Wenn ihr mithelfen möchtet, Awareness zu schaffen, liked, kommentiert und/oder teilt bitte die Inhalte auf unseren Künstler Business Frühstück – Präsenzen auf Instagram und Facebook und abonniert dort auch die Kanäle von AKM, VOET, dem Österreichischen Musikrat (ÖMR) und/oder mica – music austria.
Trotz Pfingstferien und sommerlich-ferienbedingtem eher leerem Hotel durften wir am Dienstag, 10. Juni 2025 eine feine Runde von 10 Teilnehmer*innen begrüßen – darunter 3 neue Gäste, eine davon hat uns über unsere Reels gefunden! 📲✨ Besonders auffällig heute: ein starker Anteil bildender Künstler*innen, was perfekt zum heutigen Thema passte.
🎤 Almut Rink, bildende Künstlerin und Vertreterin der AG Senior Artist der IG Bildende Kunst, präsentierte ein exzellent aufgebautes, fundiertes Inputreferat zum Thema: „Senior Artists & Vorlass – Strategien für Sichtbarkeit und Selbstermächtigung“
Zentrale Inhalte waren u. a.:
🧠 Wie wirkt sich das Älterwerden auf die künstlerische Laufbahn aus? 💸 Welche Absicherung brauchen Senior Artists? 📦 Was umfasst ein sinnvoll geplanter künstlerischer Vorlass? 📣 Und wie gelingt langfristige Sichtbarkeit auch jenseits etablierter Förderlogiken?
Besonders eindrucksvoll: Die Ergebnisse einer Umfrage der IG Bildende Kunst, die den dringenden Handlungsbedarf unterstreichen:
📊 77 % der befragten Senior Artists fordern gezielte Förderungen. 💰 69 % sprechen sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen aus. 🔁 50 % wünschen sich einen generationenübergreifenden Wissensaustausch. 🖼️ 70 % plädieren für Altersdiversität als Förderkriterium bei Ausstellungen. 🎖️ 68 % wünschen sich mehr Preise für Alters- und Lebenswerke.
📌 Die kunstpolitischen Forderungen der IG Bildende Kunst umfassen u. a.: 1️⃣ Abschaffung von Altersgrenzen bei Preisen, Stipendien und Ausschreibungen 2️⃣ Atelierprogramme und leistbare Arbeitsräume für ältere Künstler*innen 3️⃣ Intergenerationale Mentoring-Programme 4️⃣ Anonyme Ausschreibungen für faire Beteiligung 5️⃣ Unterstützung bei der Sichtung und Archivierung des eigenen Werks 6️⃣ Faire Honorar- und Preisgestaltung für Senior Artists
👏 Ein großes Dankeschön an Almut Rink für den tiefgründigen und inspirierenden Vortrag, an Michael Weilguny für die feinfühlige Moderation – und an unsere kleine, feine Runde für den offenen Austausch. ✨